Wandelpfade

Manchmal musst du durch die finstern Abgründe deiner Selbst, dorthin, wo die Schatten nach dir greifen, dich nieder reißen wollen. Musst dich reiben an tiefster Dunkelheit, bis der Funke stark genug ist um auch deine Kraft, dein Licht, deine Liebe, die du in dir trägst, zu erkennen. Manchmal muss du durch das Tal der Trauer und der Einsamkeit, dass deine Entscheidung klar und kraftvoll genug ist, um mit dem Schwert der Wahrheit für das zu kämpfen, einzustehen, was dir tief am Herzen liegt.

Weil du weißt für was du lebst und für was du stirbst, für was es wert ist zu kämpfen. Es ist ein schmaler scharfer Grat, an dem jeder Schritt mit bedacht gesetzt werden muss. Weil deine Wunden schon bluten, deine Lebenskraft dünn geworden ist.
Richte dich auf, geh auf sie zu, sieh ihnen in die Augen, nenne sie beim Namen. Lass dein Ziel nicht aus den Augen, hüte dein Licht verdeckt im Inneren. Falle, aber stehe wieder auf und gehe weiter.

Bist du aufrichtig, bekommst du Unterstützung und Hilfe soviel du benötigst. Du bist nicht allein auch wenn es zuweilen so scheint.

Manchmal gibt es keinen Unterschied zwischen leben und sterben. Denn es ist Eins geworden, zum Tanz geworden, zum Tanz der polaren Kräfte, zum Paradoxon des Lebens. Im ewigen Wandel, der unabdingbar ist für die Existenz und die Entwicklung der Seele.

©Adomera Eibenseele
www.praxis-seelenpfade.de

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